Kolping Termine

Mitgliederversammlung und Neuwahlen

April 2026

Nach einem ereignisreichen Jahr stellt sich die Vorstandschaft der Kolpingfamilie Kipfenberg weiter neu auf.

Gut organisiert und vorbereitet hat die Kolpingfamilie Kipfenberg bei ihrer Jahreshauptversammlung den vor drei Jahren eingeleiteten Generationswechsel fortgeführt. Rund 80 Jahre Erfahrung in der Vorstandschaft mussten dieses Jahr ersetzt werden. Denn mit Elfriede Bauer, Oskar Heckel und Werner Rieder traten drei langjährige Mitglieder nicht mehr zur Neuwahl an. Elfriede Bauer war seit 2014 aktiv, zuletzt als Mitglied des neu gewählten dreiköpfigen Leitungsteams. „Wir haben die Zusammenarbeit mit dir sehr genossen. Du warst das ausgleichende Element in unserem Team“, so Thomas Kienast. Werner Rieder und Oskar Heckel waren beide jeweils seit 33 Jahren in der Vorstandschaft aktiv. Oskar Heckel in allen Funktionen, außer als Vorsitzender. Anders als Werner Rieder, der das Amt unter anderem zur Zeit des 50-jährigen-Jubiläums der Kolpingfamilie inne hatte. „Du hast Kolping in Kipfenberg geprägt wie kaum ein anderer“, so Thomas Kienast. „Vielen Dank euch beiden, dass ihr uns im Übergang so unterstützt habt.“

Bei den Neuwahlen mussten also Nachfolger gefunden werden. Ins Leitungsteam wählten die gut 30 zur Versammlung erschienenen Mitglieder wieder Allan-Patrick Thimm, Thomas Kienast und neu Samantha Thimm. Pfarrer Peter Mairhofer wurde als Präses bestätigt, genauso wie Miriam Jakob als Kassiererin. Zur neuen Schriftführerin wählte die Versammlung Sophia Scheer. Bei den Beisitzerinnen wurde Sonja Haacke neu gewählt, Hildegard Harrer, Stefanie Köppel und Anja Ostermeier in ihren Ämtern bestätigt.

Vor den Wahlen hatte Elfriede Bauer als letzte Amtshandlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Vom gemeinsamen Kegelabend, über einen Selbstbehauptungskurs für Kinder, bis zur Winterwanderung – die vielen Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Besonders erwähnte sie das 100-jährige Jubiläum der Burg Kipfenberg, bei dem die Kolpingfamilie gemeinsam mit dem Trachtenverein die Versorgung übernommen hatte. Auch beim Fischerstechen waren die Kolpinger mit einem Essensstand sowie beim Auf- und Abbau aktiv. Höhepunkt aber war das 75. Jubiläum der Kolpingfamilie im vergangenen Herbst. „Der Gottesdienst mit dem Predigtspiel der Jugend, der volle Pfarrsaal, viele ehemalige Gruppenleiter. Der Abend war für mich was Erhebendes“, so Elfriede Bauer.

Auch die Kolpingjugend konnte auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. So durften die Gruppenleiter bei neun Teens- und Kindernachmittagen viele Teilnehmer begrüßen. Absoluter Renner war wieder die Bootstour, wie Severin Nefzger berichtete. 54 Kinder und Jugendliche waren in Booten von Gungolding nach Böhming unterwegs. Dort wurde dann im Rahmen des Kolpingfamilientages gegrillt, gespielt und bis in die Nacht am Lagerfeuer gesessen.

Das aktive Vereinsleben zeigt sich auch in den steigenden Mitgliederzahlen. Allan-Patrick Thimm konnte berichten, dass die Kolpingfamilie inzwischen 180 Mitglieder hat. Im vergangenen Jahr gab es 18 Neuaufnahmen. Traditionell endete die Versammlung mit dem Kolpinglied und einem kräftigen „Treu Kolping, Kolping treu“.

75-jähriges Jubiläum und Kolpinggedenktag

November 2025

Mit einem großen Fest hat die Kolpingfamilie Kipfenberg ihr 75 jähriges Jubiläum gefeiert. Bei Gottesdienst und Festabend im Pfarrheim war der besondere Geist Adolph Kolpings zu spüren.

„Mut tut gut“ - unter dieses Motto stellte Pfarrer Peter Maierhofer den Festabend. „Steht euere Frau und euren Mann als Kolpinger“, das sei sein Wunsch als Präses an seine Kipfenberger Kolpingschwestern und Brüder, sagte er beim Gottesdienst. Den gestaltete die Jugend zusammen mit Gemeindereferentin Annemarie Nefzger aktiv mit, musikalisch umrahmt von der Gruppe Regenbogen und Kolpingbruder Hubert Heinz an der Orgel.

Von der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ging es dann ins Pfarrheim weiter. Und das war zum Jubiläum proppenvoll. Elfriede Bauer aus dem Leitungsteam konnte zahlreiche Ehrengäste zu dem besonderen Fest begrüßen und ihr Kollege Allan-Patrick Thimm kommentierte: „Ich bin absolut geflasht. Wir haben schon viel erwartet, aber das hier übertrifft es voll.“  So sei zu sehen, dass es sich bei Kolping um eine Familie handelt, von jung bis alt seien alle Mitglieder vertreten. Dem Leitungsteam war es aber wichtig, den Jubiläumsabend nicht mit vielen Worten zu füllen, sondern mit Leben. Denn die Feier sollte nicht für die 75 Jahre, sondern für die Menschen sein, die dahinter stehen, so Thimm.

Ganz ohne Grußworte ging es dann aber nicht. Diese waren allerdings allesamt kurz und witzig. Denn das Leitungsteam hatte an die Gastredner das Motto ausgegeben: „Hallo! Glückwunsch! Schönen Abend“. So zumindest erzählte es mit vielen Lachern aus dem Publikum Hans Hasmüller, der als Diözesanvorsitzender seine Glückwünsche und eine Urkunde überbrachte. Für den Bezirksverband Beilngries bedankte sich Tobias Walter für die herzliche Zusammenarbeit und dafür, dass man sich auf die Kipfenberger Kolpingfamilie jederzeit verlassen könne und zitierte dazu Adolph Kolping: „Vereinigung macht stark, eine praktische Wahrheit, so alt wie Welt.“ Dass auf die Kolpinger Verlass ist, das bestätigte auch Kipfenbergs Bürgermeister Christian Wagner. So sei die Kolpingfamilie zuverlässig, herzlich und hilfsbereit. Er wünschte zum Jubiläum, dass die Kolpingfamilie ein Ort bleibe, „wo Menschen füreinander da sind.“

Ein gutes Zeichen dafür sei die aktive Kolpingjugend, so Thomas Kienast aus dem Leitungsteam. Die Jugendlichen machten mit ihren Aktionen und den Gruppenstunden wertvolle Arbeit. „Ohne euch würde es nicht weitergehen.“

Zum Jubiläum konnten wie auch in den vergangenen Jahren wieder einige neue Mitglieder aufgenommen werden. Neu dazu kamen Sarah Jakob, Laura Becker, Paul Günther, Sonja Hacke, Torsten Simman, Barbara Barton, Petra und Albert Sengl-Fohrich sowie Martin Müller. Und spontan auch Gemeindereferentin Annemarie Nefzger, dank Diözesanvorstand Hans Hasmüller: „Da muss erst ich kommen, damit sie jemand fragt“, lachte er.

Auch zwei langjährige Mitglieder konnten geehrt werden. Erich Becker für 25 Jahre und Heinrich Sohmen. Er hält der Kolpingfamilie seit sage und schreibe 60 Jahren die Treue. Bei der Übergabe der Urkunde erzählte er, dass er damals zur Kolping gegangen sein, als er mit dem Ministrieren begonnen hat.

Nachdem nicht nur das Jubiläum gefeiert wurde, sondern auch der jährliche Kolpinggedenktag, durfte auch heuer das traditionelle Kolpingquiz nicht fehlen. Dieses Mal konnten die Gäste ihr Wissen zu 75 Jahren Kolpingfamilie zeigen. Am Ende eines unterhaltsamen und kurzweiligen Abends wurde gemeinsam das Kolpinglied angestimmt. Mit einem kräftigen „Treu Kolping! Kolping treu!“ ging der offizielle Teil zu Ende. Gefeiert wurde aber noch einiges länger.

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1950 - 2025

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